Kategorie: Journaling

21 Dinge in 2021

Inspiriert von dem Video von Cindy Guentert-Baldos Video habe ich mir auch eine Liste gemacht von 21 Dingen, die ich 2021 machen oder erreichen möchte. Meine beruflichen Ziele habe ich alle schon in ein Trello-Board eingetragen, da ich diese flexibel halten möchte – nächstes Jahr steht unser Hausbau und Umzug an, da wird sicherlich noch einiges durcheinander geraten.

Aber mir gefiel die Idee der 21 Dinge auf einer persönlichen Ebene, deshalb wandert die Liste auch in mein „Bulletfax“ – der Blogbeitrag über mein Bullet Journal im Filofax kommt noch, versprochen!Außerdem werde ich die Liste in mein Trello-Board oder in Habit Tracker in meinem Traveller’s Notebook aufnehmen, damit ich sehen kann, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin.

Und hier meine Liste der 21 Dinge für 2021

  1. 50 Bücher lesen. Ich habe die letzten Jahre einfach zu wenig gelesen! Das ist mir aufgefallen, als wir hier bei BuchGefühl die Liste mit unserer Top10-Bücher zusammenstellt haben.Da ich wegen des Umzugs sehr viele Bücher ausgemistet habe, habe ich gleichzeitig alle noch zu lesende Bücher in einem Regalfach gesammelt und ein Trello-Board erstellt, so dass ich immer sehe, was ich noch an Lesestoff habe.
  2. Jede Woche Kunst machen. Manchmal schaffe ich es täglich, manchmal nur einmal im Monat, je nachdem, was um mich herum los ist. Das möchte ich aber regelmäßiger machen!
  3. Das tägliche Haiku. Auf meinem persönlichen Instagram-Account veröffentliche ich Haikus, nur leider nicht so regelmäßig wie ich gehofft habe. Das soll sich 2021 ändern.
  4. Einmal die Woche bloggen. Eigentlich ist das ja eher ein berufliches Ziel, aber es ist mir auch persönlich wichtig. Ich habe ja noch meinem Ernährungsblog Essen mit Gefühl, den ich dieses Jahr vernachlässigt habe.
  5. Jeden Abend in meine Journals schreiben. Eigentlich bin ich relativ gut darin, besonders bei meinem Habbit- und Self Care-Tracker. Aber beim Dankbarkeits-Journal schludere ich schon mal.
  6. Jeden Tag 21 Minuten gehen – das habe ich schamlos von Cindy Guentert-Baldo geklaut, aber da ich mich für My Virtual Mission für die „Mount Fuji-Challenge“ eingeschrieben habe und deshalb auch extrem motiviert bin rauszugehen!
  7. FlyLady: Die letzten Monate waren bei mir von starker Erschöpfung geprägt, so dass ich nicht mehr konsequent mich an das Flylady-Programm gehalten habe. Das möchte ich im Januar wieder ändern! Wenn du nicht weißt, wer die FlyLady ist: sie hat ein Aufräum- und Putzprogramm entwickelt, dass sehr gut organisiert ist und so kleinschrittig, dass man es bei normaler Gesundheit gut schaffen kann. Hier findest Du ihr Buch bei Amazon auf Deutsch… (Achtung, dies ist Affiliatelink)
  8. Entrümpeln: Es gibt noch ein paar Stellen wie die Garage, die ich vor dem Umzug entrümpeln möchte.
  9. Mein Büro einrichten: Im Untergeschoß wird ein Raum ganz mir gehören, dieser wird zu einem Teil mein Büro sein, auf was ich mich schon sehr freue.
  10. Mein Atelier einrichten: Der andere Teil des Raumes wird mein Atelier sein, so dass ich endlich mal Platz habe, Bilder, die noch in Arbeit sind, offen rumliegen zu lassen.
  11. Eine Film und Fotografie-Ecke einrichten: Gleichzeitig möchte ich in meinem Raum auch eine Ecke einrichten, in der ich ganz einfach Fotos machen und Filme für YouTube drehen kann.
  12. QiGong lernen und machen: ich habe mir dieses Jahr einen Kurs bei Udemy gekauft, der mich sehr angesprochen hat. Aber ich muss es natürlich auch machen!
  13. Nach dem Umzug (und Corona) eine Bauchtanz-Klasse besuchen. Nicht weit von unserem neuen Haus ist ein Tanzstudio. Vor knapp 10 Jahren hatte ich mit Bauchtanz angefangen und es hat mir viel Spaß gemacht, deshalb möchte ich unbedingt weiter machen.
  14. Spielsachen aussortieren mit Kind: Auch das ist in Vorbereitung für den Umzug, aber natürlich ein sehr schwieriges Thema.
  15. Einmal die Woche möchte ich mit meinem Kind kochen. Unsere jetzige Küche ist einfach zu klein, aber dann haben wir richtig viel Platz.
  16. Allergietest machen und Hyposensibilisierung: Den ersten Termin habe ich bereits im Januar. Ich reagiere auf irgendwelche Pollen so stark mit Asthma, dass das keinen Spaß mehr macht.
  17. Laktoseintoleranztest mit meinem Kind: Wir haben den starken Verdacht, dass er eine Laktoseintoleranz hat. Wegen Corona geht natürlich im Moment kein Atemtest, aber wir stehen auf der Liste.
  18. Corona-Impfung: Sobald sie für mich verfügbar ist, werde ich sie in Anspruch nehmen.
  19. Pro Monat einen Kunstkurs: ich habe etliche Kunstkurse gekauft in den letzten Jahren und unterstütze bei Patreon unter anderem „Rae Creates“, die monatlich achtsames Aquarellieren anbietet. Da bin ich in letzter Zeit aber auch nicht hinterher gekommen.
  20. Regelmäßig Podcasts zuhause hören: Normalerweise habe ich meine Podcasts immer im Auto gehört, wenn ich alleine unterwegs war. Doch seit Beginn der Pandemie war ich so selten unterwegs! Dadurch hat sich sehr viel angesammelt, was ich jetzt auch zuhause hören möchte.
  21. Auch das habe ich von Cindy Guentert-Baldo „geklaut“: wenn das Haus fertig ist, möchte ich einen Kräutergarten anlegen. Ich bin immer wieder überrascht, dass ich wohl doch einen grünen Daumen habe, auf jeden Fall haben bis jetzt die Blumen und Pflanzen auf dem Balkon immer sehr gut überlebt. Insgeheim träume ich ja von einer dieser Kräuterschnecken!

So sieht es in meinem „Bulletfax“ aus:

21 Dinge in 2021 im Bulletfax

Was sind deine 21 Dinge für 2021?

Hier kannst du dir meine Vorlage als PDF-Datei in Din A4 kostenlos herunterladen!

Komm gut ins neue Jahr!

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Monatliche Themen für das Journaling

Ich liebe es, täglich in meine Journals zu schreiben, aber es gibt Zeiten, da kann es schwierig sein, das auch einzuhalten. Dann sind monatliche Themen eine gute Alternative! Dann muss man nur noch einmal zweimal im Monat schreiben – am Beginn und am Ende eines Monats! Hier ein paar Ideen für ein Monatsjournal:

Monatliche Ziele

Schreibe deine Ziele für den Monat am Anfang des Monats auf. Was musst du diesen Monat erledigen? In welcher Reihenfolge? Verreist du? Was musst du eventuell noch organisieren? Was möchtest du diesen Monat erreichen. Am Ende des Monats kannst du dann ein Resümee darüber ziehen, ob und wie du deine Zeile erreicht hast – oder was dich daran gehindert hat. All das kannst du so detailliert oder nur als Checkliste aufschreiben, ganz wie du magst.

Monatliche Bucket Liste

Welche Dinge möchtest du diesen Monat sehen oder erleben? Eine Bucket-Liste muss sich nicht immer auf das ganze Leben beziehen, sondern kann auch auf kleinere Zeiträume angewendet werden. Das kann im Juli zum Beispiel ein Tag am Meer sein, in einem See schwimmen, eine Wanderung machen usw. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Wie du dich fühlst

Das ist der Tagebuchteil: schreibe auf, was du im Laufe des Monats erlebt hast und wie du dich dabei geführt hast. Nicht vergessen, das Datum dazuzuschreiben, so kannst du es später besser wiederfinden und es besser in dein gesamtes Leben einsortieren.

Rückblick auf den letzten Monat

Bei einem Monatsrückblick kannst du darüber schreiben, wie es dir in diesem Monat ergangen ist und wie du dich dabei gefühlt hast. Du kannst aber darüber schreiben, ob du deine Ziele erreicht hast oder Fortschritte für ein größeres Ziel gemacht hast.

Natürlich kannst du die monatlichen Themen auch in dein tägliches Journal mit aufnehmen!

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Was bedeutet Journaling für dich?

Journaling ist eine sehr persönliche Angelegenheit und bedeutet für jeden etwas anderes. Manche Leute schreiben, weil sie Klarheit finden wollen, andere schreiben, um ihre Wünsche zu manifestieren und wieder andere, weil sie gerne einfach ihren Tag festhalten möchten. Aber was bedeutet Journaling für dich? Mit den folgenden vier Fragen kannst du es herausfinden!

Was ist dein Hauptgrund für das Journaling?

Was ist der größte Grund, warum du mit dem Journaling angefangen hast oder anfangen möchtest? Mach dir keine Sorgen darüber, wenn dir dieser Grund sinnlos, viel zu klein, eitel oder sogar dumm vorkommt. Denn das ist er nicht! Finde heraus, was deine wirkliche Motivation ist, denn das wird dir helfen zu verstehen, was dir Journaling bedeutet.

Was hast du persönlich davon?

Sobald du eine Weile in ein Journal geschrieben hast, wirst du merken, dass es dir hilft. Vielleicht hilft dir ein Dankbarkeitsjournal, wieder etwas positiver zu sehen. Oder „Morning Pages“ den Kopf freizuhalten. Oder du versuchst, über das Schreiben Wünsche zu manifestieren. Oder du schreibst vielleicht eher ein Tagebuch. Oder hältst deine Krankheitssymptome fest. Wichtig ist, dass du deinen persönlichen Nutzen erkennst, denn du für dich durch das Journal-Schreiben erzielst.

Was motiviert dich, weiter zu schreiben?

Es macht auch Sinn, darüber nachzudenken, was deine Motivation ist, wenn du in dein Journal schreibst! Vielleicht ist es eher eine Routine oder eine tägliche Gewohnheit, und du benutzt es als „Self Care“. Vielleicht erforschst du auch dein Unterbewusstsein und möchtest mehr Klarheit darüber gewinnen, wer du bist und was du vom Leben möchtest. Was ist deine Motivation zum Schreiben?

Was ist deine bisherige Erfahrung mit dem Journaling?

Überlege dir, welche Erfahrungen du bisher mit Journaling gemacht hast. Vielleicht musstest du erst verschiedene Journals und Systeme ausprobieren, bist du das Richtige für dich gefunden hast. Vielleicht hast du mit einem speziellen Journal zum Ziele setzen begonnen und schreibst jetzt eher ein Tagebuch – was nicht verkehrt ist! Es kommt auf deine eigene Erfahrung an!

Also, Hand aufs Herz – oder eher aufs Journal: Was bedeutet Journaling für dich?

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Tipps zum Stressabbau in deinem Journal

Wir alle haben Stress – im Moment in der Pandemie um so mehr! Dabei ist es gerade im Moment so wichtig, sich zu entstressen, da Stress schlecht ist für die Gesundheit, den Schlaf stören kann usw. In ein Journal zu schreiben kann da eine große Hilfe sein!

Der Brain Dump

Einer meiner liebsten Journaling-Techniken ist der Brain Dump. Dabei schreibt man einfach alles auf, was einem gerade im Kopf herumgeht, seien es Sorgen, Gedanken, Gefühle, aber auch Ideen oder Informationen oder sogar Termine. Dadurch bekommt man den Kopf frei und kann dann aus der meist sehr chaotischen Seite anfangen, genau zu überlegen, was jetzt wichtig ist oder was man eventuell ändern muss. Ich habe mittlerweile in dem Traveler’s Notebook, dass ich immer bei mir habe, ein Heft nur dem Brain Dump gewidmet.

Befreie dich von deinen negativen Gedanken

Niemand kann natürlich ständig und zu 100% immer nur positiv denken, das wäre auch nicht natürlich. Aber genauso ist es auch nicht gut, wenn man fast nur noch negative Gedanken hat und sie alles Gute im Leben überdecken. Ein Journal kann dabei helfen, die negative Gedanken loszulassen und sich von ihnen zu befreien. Schreib einfach drauf los, sei so ehrlich wie du kannst und hab keine Angst vor dem, was da auf dem Papier erscheint. Du musst es niemandem zeigen!

Übe dich in Dankbarkeit

Ich selber schreibe schon seit kurz vor dem Beginn der Pandemie ein Dankbarkeitstagebuch und es hat mir sehr geholfen, in diesem ganzen Chaos nicht den Kopf zu verlieren. Dabei geht es mir gar nicht um die großen Dinge, sondern meistens halte ich nur kurz drei Dinge fest, für die ich an diesem Tag dankbar bin. Das kann ein leckeres Essen sein, eine Tasse Kaffee oder ein besonders warmer Sonnenstrahl auf meinem Gesicht. Ich schreibe das Dankbarkeitstagebuch immer abends und merke dann, dass egal wie stressig der Tag war, ich sehr viel ruhiger werde und leichter in den Schlaf finde.

Nach dem Auslöser für Stress suchen

Egal, welche Art von Journaling du folgst, nach einer gewissen Zeit wirst du sehen, dass es immer wieder die gleichen Themen sind, die auf dem Papier auftauchen. Denn in diesen Gesprächen mit dir selbst kann und sollte man ganz ehrlich sein und so kommen dann häufig unbewusste Probleme ans Tageslicht, die man dann angehen kann.

Fang also an zu schreiben und komme ins Gespräch mit dir, um deinen Stress abzubauen!

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Und plötzlich war alles anders! Journaling hilft bei Angst

Hätte mir jemand vor einem Monat gesagt, wie die Welt heute aussieht, ich hätte ihm oder ihr nicht geglaubt. Aber hier sind wir nun, mitten in einer Pandemie mit dem Namen Corona. Eigentlich hatte ich auch einen ganz anderen Blogbeitrag diesen Monat geplant, aber ich denke, jetzt ist dieses Thema wichtiger: nämlich wie Journaling bei Angst hilft. Ich bin da ganz ehrlich: ich habe Angst. Angst vor diesem Unbekannten, Angst vor dieser neuen Welt, Angst vor dem, was noch auf uns zukommt. Aber ich lasse mich nicht von der Angst lähmen, sondern versuche in meinem Journal die Angst zu verarbeiten.

Warum hilft Journaling bei Angst?

Die Antwort auf diese Frage ist komplex, aber man kann sie auf ein Grundprinzip reduzieren: das Aufschreiben von Dingen, die einen belasten, kann zu einer emotionalen und mentalen Heilung beitragen. Und das ist natürlich keine neue Erkenntnis. Leute schreiben seit Jahrhunderten in Tagebücher und Notizbüchern, was sie bedrückt und erfahren so Erleichterung. Ein wie auch immer geartetes Buch, in das man hineinschreiben kann, „hört“ einem geduldig zu, stellt keine unangenehmen Fragen und verurteilt den Schreibenden auch nicht, egal was er schreibt.

Wie wäre es mit einem Gedankenjournal gegen die Angst?

In ein Gedankenjournal schreibst du einfach deine Gedanken und Gefühle, nichts weiter. Deshalb ist es auch etwas als ein Tagebuch, ein Brain Dump o.ä. Wenn deine Angst zu groß wird, schreib sie einfach in dein Gedankenjournal. Das hilft auch beim Loslassen! Oder vielleicht erkennst du auch ein Muster? Bei mir waren gerade das Lesen von zu vielen Nachrichtenseiten ein Angstauslöser. Jetzt beschränke ich mich nur noch auf zwei und schon bin ich ruhiger. Fernsehnachrichten schaue ich schon seit Jahren nicht mehr, weil mir die Bilder zu gewaltig und auch gewalttätig geworden sind. 

Stress mit einem Journal abbauen

Indem du deine Gedanken und Gefühle aufschreibst, kannst du auch deinen Stress abbauen oder zumindest reduzieren. Denn das, was du aufschreibst, musst du nicht im Kopf behalten, sondern kannst loslassen. Schreibe einfach alles auf, was dich stresst, deine Sorgen, deinen Frust und eben auch deine Ängste. 

Ablenkung durch dein Journal

Journaling bietet auch eine gute Möglichkeit der schnellen Ablenkung. Wenn du immer ein kleines Journal dabei hast, kannst du jederzeit und überall dich darauf konzentrieren, dort hinein zu schreiben. Du kannst dann darüber schreiben, warum du gerade ängstlich bist, was dich gerade triggert usw. Dadurch bist du für einige Momente abgelenkt und kannst deine Ängste in dein Journal sozusagen ableiten. 

Und denke daran, du bist nicht allein. Wir alle müssen gemeinsam durch diese schwere Zeit. Und wenn dir ein Gedankenjournal dabei helfen kann, freue ich mich!

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Und plötzlich war alles anders! Journaling hilft bei Angst

Wann sollte man in seinem Journal einen Bewusstseinsstrom schreiben?

Auf Deutsch übersetzt bedeutet „Stream of Consciousness“ „Bewusstseinsstrom“ und ist in der Literaturwissenschaft eine Erzähltechnik, die die scheinbar ungeordnete Folge der Bewusstseinsinhalte einer oder mehrerer Figuren wiedergibt (sorry, musste die Germanistin mal wieder raushängen lassen). In einem Journal beschreibt der Bewusstseinsstrom das gleiche: man schreibt einfach auf, was einem durch den Kopf geht, ohne Regeln, ohne auf die Grammatik oder Rechtschreibung zu achten, denn das würde den Strom nur unterbrechen.

Besonders bekannt sind die „Morning Pages“ von Julia Cameron, die in ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“ (Affiliate-Link!) dazu auffordert, jeden Morgen 3 Din A4-Seiten einfach herunterzuschreiben, um den Kopf freizubekommen. 

Wenn man es nicht jeden Morgen machen möchte – ich selber habe morgens einfach einen zu leeren Kopf dafür – gibt es trotzdem gute Gelegenheiten, wann man den Bewusstseinsstrom einsetzen kann:

Wenn du nicht weißt, worüber du schreiben sollst

Es gibt Tage, da fällt einem – scheinbar – gar nichts ein. Dann sitzt man vor der leeren Seite und es kommt einfach nichts. Das ist ein guter Zeitpunkt, um einfach alles aufzuschreiben, was einem durch den Kopf geht. Und das meine ich wörtlich. Man schreibt einfach auf, was man denkt, ohne Korrektur, ohne Zensur. Ich bin häufig überrascht, was dann doch plötzlich auf dem Papier erscheint und mehr als einmal waren auch gute Ideen für meine Gedichte dabei!

Der Bewusstseinsstrom nach einer langen Pause vom Journaling

Hast du lange nicht mehr in dein Journal geschaut? Dann kann der Neustart schwierig sein. Ein Bewusstseinsstrom kann dann das Eis brechen! Manchmal reicht es, nur an einem Tag so in das Journal schreiben, bei mir gab es aber auch schon mal ganze Wochen, wo ich nur so in mein Journal geschrieben habe. Besser als gar nichts!

Einen „Brain Dump“ als Bewusstseinsstrom machen

Wenn du viel im Kopf hast, hilft es, einfach alles auf Papier zu bringen, um wieder etwas mehr Klarheit im Kopf zu bekommen. Denn wenn du gefühlt eine Million Dinge hast, die um dich herumschwirren, hilft es, diese aus dem Hirn zu holen und auf Papier zu bringen – deshalb heißt es „brain dump“. Und dann kannst du dich neu sortieren! 

Wenn du nur ein paar Minuten Zeit zum Schreiben hast

Wenn du nur wenig Zeit zum Schreiben hast, ist der „Stream of Consciousness“ eine gute und schnelle Methode, um etwas auf Papier zu bringen. So hast du das gute Gefühl, überhaupt etwas geschrieben zu haben, ohne nach Ideen und Themen extra suchen zu müssen.

Wirst du den „Bewusstseinsstrom“ in deinen Journal einsetzen?

Wann sollte man in seinem Journal einen „ Bewusstseinsstrom“ schreiben?

Mach Dir mit diesen 4 Tipps Journaling zur Gewohnheit

Als ich mit meinem ersten Bullet Journal angefangen habe, wollte ich es erstmal nur zum Zeitmanagement und für eine wöchentliche Übersicht. Das hatte sich auch schnell zu einer Gewohnheit beim Journaling einwickelt. Allerdings hat sich das ganze dann aber schnell zu einem wahren Journaling-Hobby entwickelt und bald saß ich vor einer Reihe von Journals und hatte das Gefühl, ich hätte es ein wenig übertrieben. Aber auch selbst mit einem einzigen Journal kann es schon mal sein, dass man sich überwältigt fühlt – besonders, wenn man dann noch auch Instagram sieht, was für tolle Seiten man ja noch machen könnte oder welche Verzierungen – und oh ja, so ein Washitape möchte ich auch!

Dabei ist Journaling nichts weiter als die Gedanken oder Ideen auf Papier zu schreiben, sei es in ein Tagebuch, ein Notizbuch oder nur auf ein leeres Stück Papier. Deshalb habe ich hier 4 Tipps zusammengefasst, mit dem man sich wieder auf das eigentliche Journaling besinnen kann (und sich vielleicht dann doch noch ein hübsches Washi-Tape kauft!).

Warum schreibst Du ein Journal?

Bevor man mit dem Journaling anfängt, muss man genau wissen, warum man überhaupt damit anfangen möchte. Denn nur dann bleibt man auch dabei! Für mich war es wie oben geschrieben erstmal nur ein Terminplaner. Vielleicht möchtest du erstmal einfach nur ein Tagebuch schreiben? Oder du hast gehört, dass es beim Stressabbau helfen kann. Möchtest du einen sicheren Ort, um dich mal richtig – entschuldige die Ausdrucksweise – auskotzen zu können? Oder möchtest du dich in Achtsamkeit und Dankbarkeit üben? 
Nur wenn du weißt, warum du ein Journal schreibst, bleibst du auch motiviert. 

Eine Routine für’s Journaling ist wichtig, damit es zur Gewohnheit wird!

Damit das Journaling eine Gewohnheit werden kann, ist ein fester Platz im Tag wichtig. Möchtest du lieber morgens oder abends schreiben? Ich bin zum Beispiel der typische Abendschreiber. Morgens bin ich schon froh, wenn ich den Weg ins Bad finde und habe das Gefühl, mein Kopf ist einfach leer. Abends hingegen bin ich froh, wenn ich das ganze, was noch in meinem Kopf ist, einfach rausschreiben kann. Oder mich durch mein Dankbarkeits-Tagebuch an die guten Dinge des Tages erinnern kann, auch wenn ich ziemlich schlecht gelaunt war. Das hat mir sogar geholfen, besser einzuschlafen!
Integriere das Journaling in deinen Tagesablauf, um dabei bleiben zu können.

Worüber möchtest du schreiben?

Dies schließt sich an den Punkt an, warum du ein Journal schreibst, denn daraus ergibt sich, welche Art von Journal du schreiben möchtest. Ist es wie ein Tagebuch? Sind es Morning Pages nach Julia Camerons Methode? Ein Dankbarkeitstagebuch? Ein Bullet Journal? Oder von allem ein bißchen? Bei mir sind die Journals mit der Zeit immer mehr geworden, ich habe ein Bullet Journal für die Organisation, ein Dankbarkeitstagebuch und eins für einen sogenannten Brain Dump.

Schaffe dir einen Journaling-Platz an

Was mir sehr geholfen hat, ist einen eigenen Platz zum Journal schreiben zu schaffen. Es ist ein kleiner Klapptisch in meinem Schlafzimmer, an dem ich auch Kunst mache. Dort sind meine Journals, Stifte, meine Washi-Tapes und was ich sonst noch brauche. Häufig mache ich mir auch meinen Diffuser mit ätherischen Ölen an. So komme ich direkt in Stimmung, wenn ich mich dort hinsetze, um zu schreiben. Es muss wirklich kein Riesenschreibtisch sein, eine kleine Ecke reicht vollkommen! Oder dein Journal wohnt in deinem Nachttisch mit nur ein paar Stiften. 

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Tipps geben, wie du das Journaling in dein Leben integrieren kannst und es dir zur Gewohnheit machst. Ich möchte es auf keinen Fall mehr missen!

Wir bieten übrigens auch Journals für mehr Achtsamkeit an!

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Journaling: Die ersten Schritte

Es gibt unendlich viele Arten, wie man mit dem Journaling anfangen kann. Und gerade wenn man auf Instagram und Pinterest diese wunderschön gestalteten Journals sieht, kann das frustrierend sein. Aber lass dich nicht davon abbringen! Dein Journal muss nicht direkt in Instagram auftauchen, sondern es ist ja für dich gedacht, um dich zu unterstützen. 

Hier ein paar Schritte, um die ersten Hürden zu nehmen:

Du brauchst nur Stift und Papier!

Und nein, du brauchst nicht das super tolle (und teure) Buch, mit cremefarbenen Papier und Leder-Cover. Ein Bleistift und Papier, vielleicht auch in Form eines Notizbuches o.ä. reichen vollkommen aus. 

Schreib morgens

Für die meisten Journaleinträge braucht man nur 5-10 Minuten. Also zögere es nicht hinaus, sondern schreibe direkt als erstes am Morgen – oder bei der ersten Tasse Kaffee oder Tee. So gewöhnst du dich direkt an das Schreiben. 

Schreib abends

Du kannst auch kurz vor dem Schlafengehen schreiben. Das funktioniert besonders gut für Dankbarkeits-Tagebücher, denn so kannst du schlafen gehen und über all die Dinge nachdenken, für die du dankbar bist, anstatt über Dinge, die dir Sorgen machen.

Schreib jeden Tag 

Lass das Schreiben zu einer Gewohnheit oder sogar zu einem Ritual werden. Denn so wird es noch effektiver und hat eine nachhaltigen positiven Effekt auf dich. Mehr zum Thema Gewohnheit findest du auch in diesem Blogbeitrag! 

Fang einfach an

Mach dir keine Sorgen um den Stil oder den Inhalt. Schreib einfach los! Du musst es auch niemandem zeigen. 

Fang heute an

Setz dich einfach hin und schreib über deinen heutigen Tag. Was ist heute passiert? Wie hast du dich gefühlt? Was würdest du anders machen? Was würdest du genauso machen?

Probiere verschiedene Arten von Journalen aus

Sobald sich das Schreiben zu einer Gewohnheit entwickelt hat, kannst du die verschiedenen Arten ausprobieren. Zum Beispiel Bullet Journaling, ein Visionsjournal, ein Projektbuch oder ganz viele andere Ideen. 

Es ist dein privates Buch

Denk dran, egal was für eine Art Journal du führst, es ist dein privates Buch. Natürlich kannst du es freiwillig jemandem zeigen, eventuell auch einem Therapeuten, Berater oder Coach. Aber es ist immer deine Entscheidung!

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Journaling: Die ersten Schritte

Journaling und Planer: Tipps für Neulinge

Bist du neu im Umgang mit einem Tagesplaner und nicht sicher, wo du anfangen sollst? Hier sind einige hilfreiche Tipps vom Kauf des perfekten Planers bis zum ersten Hineinschreiben.

Nicht alle Planer sind gleich

Bevor du losgehst und den ersten Planer kaufst, den du findest, achte darauf, dass du hineinschaust! Jeder Planer ist anders, nicht nur bei der Größe und Farbe, sondern auch die Anzahl der Seiten, die Art der Seiten und das Layout sowie die Menge an Seiten, die du ausfüllen kannst.

Du wirst vielleicht überrascht sein, wie unterschiedlich jeder Planer ist. Manche enthalten in den täglichen Seitenlayouts die Möglichkeit, Informationen zu deiner Gesundheit und deinen Mahlzeiten aufzuschreiben, während andere sich mehr auf die Produktivität und deine täglichen Ziele konzentrieren. Hier musst du genau überlegen, was du in deinem Planer oder Journal festhalten möchtest, bevor du einen kaufst.

Kauf nicht das gesamte Zubehör auf einmal

Planer sind nicht billig, und auch das Zubehör kann sich schnell aufsummieren. Kauf also nicht alle süßen Aufkleber und Washi-Klebebänder, die du findest – auch wenn es schwierig ist, ich kenne das nur zu gut! 

Vielleicht weißt du ja auch noch nicht, was du verwenden wirst. Mach also langsam und verwende deinen Planer erst einige Zeit, bevor du entscheidest, was du sonst noch benötigst. So bekommst du eine bessere Vorstellung davon, was du wirklich brauchst, und verschwendest kein Geld für Sachen, die du eh niemals verwenden wirst. Und dann kannst du dir auch das „lustige Zeug“ dazu kaufen. 

Schreibe zuerst alles mit Bleistift

Es ist ärgerlich, wenn man sein Journal oder Planer fertig ausgefüllt hat, nur um dann festzustellen, dass man einen Fehler gemacht hat oder sich deine Pläne geändert haben. Benutze deshalb erstmal lieber einen Bleistift oder andere Stifte, die man wieder entfernen kann, bis du im Umgang mit deinem Planer geübt bist. Und das aller wichtigste: hab Spaß dabei!

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