Autor: Julia von BuchGefühl

21 Dinge in 2021

Inspiriert von dem Video von Cindy Guentert-Baldos Video habe ich mir auch eine Liste gemacht von 21 Dingen, die ich 2021 machen oder erreichen möchte. Meine beruflichen Ziele habe ich alle schon in ein Trello-Board eingetragen, da ich diese flexibel halten möchte – nächstes Jahr steht unser Hausbau und Umzug an, da wird sicherlich noch einiges durcheinander geraten.

Aber mir gefiel die Idee der 21 Dinge auf einer persönlichen Ebene, deshalb wandert die Liste auch in mein „Bulletfax“ – der Blogbeitrag über mein Bullet Journal im Filofax kommt noch, versprochen!Außerdem werde ich die Liste in mein Trello-Board oder in Habit Tracker in meinem Traveller’s Notebook aufnehmen, damit ich sehen kann, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin.

Und hier meine Liste der 21 Dinge für 2021

  1. 50 Bücher lesen. Ich habe die letzten Jahre einfach zu wenig gelesen! Das ist mir aufgefallen, als wir hier bei BuchGefühl die Liste mit unserer Top10-Bücher zusammenstellt haben.Da ich wegen des Umzugs sehr viele Bücher ausgemistet habe, habe ich gleichzeitig alle noch zu lesende Bücher in einem Regalfach gesammelt und ein Trello-Board erstellt, so dass ich immer sehe, was ich noch an Lesestoff habe.
  2. Jede Woche Kunst machen. Manchmal schaffe ich es täglich, manchmal nur einmal im Monat, je nachdem, was um mich herum los ist. Das möchte ich aber regelmäßiger machen!
  3. Das tägliche Haiku. Auf meinem persönlichen Instagram-Account veröffentliche ich Haikus, nur leider nicht so regelmäßig wie ich gehofft habe. Das soll sich 2021 ändern.
  4. Einmal die Woche bloggen. Eigentlich ist das ja eher ein berufliches Ziel, aber es ist mir auch persönlich wichtig. Ich habe ja noch meinem Ernährungsblog Essen mit Gefühl, den ich dieses Jahr vernachlässigt habe.
  5. Jeden Abend in meine Journals schreiben. Eigentlich bin ich relativ gut darin, besonders bei meinem Habbit- und Self Care-Tracker. Aber beim Dankbarkeits-Journal schludere ich schon mal.
  6. Jeden Tag 21 Minuten gehen – das habe ich schamlos von Cindy Guentert-Baldo geklaut, aber da ich mich für My Virtual Mission für die „Mount Fuji-Challenge“ eingeschrieben habe und deshalb auch extrem motiviert bin rauszugehen!
  7. FlyLady: Die letzten Monate waren bei mir von starker Erschöpfung geprägt, so dass ich nicht mehr konsequent mich an das Flylady-Programm gehalten habe. Das möchte ich im Januar wieder ändern! Wenn du nicht weißt, wer die FlyLady ist: sie hat ein Aufräum- und Putzprogramm entwickelt, dass sehr gut organisiert ist und so kleinschrittig, dass man es bei normaler Gesundheit gut schaffen kann. Hier findest Du ihr Buch bei Amazon auf Deutsch… (Achtung, dies ist Affiliatelink)
  8. Entrümpeln: Es gibt noch ein paar Stellen wie die Garage, die ich vor dem Umzug entrümpeln möchte.
  9. Mein Büro einrichten: Im Untergeschoß wird ein Raum ganz mir gehören, dieser wird zu einem Teil mein Büro sein, auf was ich mich schon sehr freue.
  10. Mein Atelier einrichten: Der andere Teil des Raumes wird mein Atelier sein, so dass ich endlich mal Platz habe, Bilder, die noch in Arbeit sind, offen rumliegen zu lassen.
  11. Eine Film und Fotografie-Ecke einrichten: Gleichzeitig möchte ich in meinem Raum auch eine Ecke einrichten, in der ich ganz einfach Fotos machen und Filme für YouTube drehen kann.
  12. QiGong lernen und machen: ich habe mir dieses Jahr einen Kurs bei Udemy gekauft, der mich sehr angesprochen hat. Aber ich muss es natürlich auch machen!
  13. Nach dem Umzug (und Corona) eine Bauchtanz-Klasse besuchen. Nicht weit von unserem neuen Haus ist ein Tanzstudio. Vor knapp 10 Jahren hatte ich mit Bauchtanz angefangen und es hat mir viel Spaß gemacht, deshalb möchte ich unbedingt weiter machen.
  14. Spielsachen aussortieren mit Kind: Auch das ist in Vorbereitung für den Umzug, aber natürlich ein sehr schwieriges Thema.
  15. Einmal die Woche möchte ich mit meinem Kind kochen. Unsere jetzige Küche ist einfach zu klein, aber dann haben wir richtig viel Platz.
  16. Allergietest machen und Hyposensibilisierung: Den ersten Termin habe ich bereits im Januar. Ich reagiere auf irgendwelche Pollen so stark mit Asthma, dass das keinen Spaß mehr macht.
  17. Laktoseintoleranztest mit meinem Kind: Wir haben den starken Verdacht, dass er eine Laktoseintoleranz hat. Wegen Corona geht natürlich im Moment kein Atemtest, aber wir stehen auf der Liste.
  18. Corona-Impfung: Sobald sie für mich verfügbar ist, werde ich sie in Anspruch nehmen.
  19. Pro Monat einen Kunstkurs: ich habe etliche Kunstkurse gekauft in den letzten Jahren und unterstütze bei Patreon unter anderem „Rae Creates“, die monatlich achtsames Aquarellieren anbietet. Da bin ich in letzter Zeit aber auch nicht hinterher gekommen.
  20. Regelmäßig Podcasts zuhause hören: Normalerweise habe ich meine Podcasts immer im Auto gehört, wenn ich alleine unterwegs war. Doch seit Beginn der Pandemie war ich so selten unterwegs! Dadurch hat sich sehr viel angesammelt, was ich jetzt auch zuhause hören möchte.
  21. Auch das habe ich von Cindy Guentert-Baldo „geklaut“: wenn das Haus fertig ist, möchte ich einen Kräutergarten anlegen. Ich bin immer wieder überrascht, dass ich wohl doch einen grünen Daumen habe, auf jeden Fall haben bis jetzt die Blumen und Pflanzen auf dem Balkon immer sehr gut überlebt. Insgeheim träume ich ja von einer dieser Kräuterschnecken!

So sieht es in meinem „Bulletfax“ aus:

21 Dinge in 2021 im Bulletfax

Was sind deine 21 Dinge für 2021?

Hier kannst du dir meine Vorlage als PDF-Datei in Din A4 kostenlos herunterladen!

Komm gut ins neue Jahr!

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Wie man inmitten von Stress nicht die Achtsamkeit an Weihnachten vergisst

Achtsam bleiben? Inmitten des ganzen Chaos und Stress um Weihnachten herum? Ich weiß, das hört sich unmöglich an – ist es aber nicht, noch nicht mal in diesem verrückten Jahr. Lerne loszulassen und dem Stress zu entkommen mit diesen Tipps…

Übung macht den Meister

Achtsamkeit bedeutet nicht, dass man 8 Stunden am Tag meditieren muss. Im Gegenteil, Achtsamkeit ist etwas, dass man besonders im Alltag üben sollte. Konzentriere dich für ein paar Minuten auf das, was du in diesem Moment tust und wie du dich fühlst. Isst du gerade? Dann nimm ganz bewusst wahr, wie dein Essen schmeckt. Spülst du ab? Wie warm ist das Wasser? Man kann sich immer wieder in die Achtsamkeit holen und so kleine Momente der Ruhe schaffen.

Verurteile nicht

Hör auf, dir Sorgen zu machen, ob du perfekt aussiehst, das Essen gut genug schmeckt, dein Weihnachtsbaum Instagram-würdig ist, was andere von diesem und jenem denken. Die Achtsamkeit ist ein Geschenk, sich von Urteilen anderen gegenüber, aber vor allem auch dir selbst gegenüber freizumachen. Wenn du merkst, wie die Urteile in deine Gedanken kommen, nimm sie wahr und lass sie ziehen. Das ist natürlich nicht einfach, aber mit Übung gelingt das immer besser.

Achtsamkeit beim Essen

Wie schon erwähnt, ist Achtsamkeit besonders gut beim Essen umzusetzen, auch wenn Sie mit anderen zusammen essen. Wichtig ist, alle unnötigen Ablenkungen abzuschalten, also den Fernseher, das Telefon und wenn möglich auch keine Musik. Genieße dein Essen! Spüre, wie es sich in deinem Mund anfühlt, in deinem Körper. Nimm die Aromen wahr, die Farben und die Texturen. Iss ohne Schuldgefühle, Urteile und andere Emotionen, die nicht zu deiner Zufriedenheit beitragen.

Mach mal Pause!

Eigentlich bedeutet Achtsamkeit, eine Pause zu machen. Gerade vor Weihnachten sind wir so darauf konzentriert, was wir noch alles tun müssen: Karten schreiben, Pakete packen, Geschenke verpacken, das eigene Heim schön machen, Kochen, Kekse backen usw.! Aber viel wichtiger wäre es, die Zeit zu genießen! Setz dich einfach mal ein paar Minuten hin und komme in die Gegenwart zurück. Falls du deinen Weihnachtsbaum schon geschmückt hast, genieße seinen Anblick, seinen Duft.

Konzentriere dich auf den Moment

An Weihnachten geht es nicht darum, das perfekte Weihnachtsfest zu gestalten. Das wird sowieso dieses Jahr kaum möglich sein. Versuche stattdessen, dich über Kleinigkeiten zu freuen, Weihnachtskarten, die du bekommen hast, eine schöne Kerze oder vielleicht ein liebevoll selbst gemachtes Geschenk – in meinem Fall sind das zwei köstliche Marmeladen, die ich von Freundinnen bekommen habe! Diese Kleinigkeiten sind es, die in Erinnerung bleiben und trotz allem auch dieses Weihnachten schön machen können.

Ein bißchen Entspannung und Achtsamkeit bringt auch unser Buch: „Fröhliche Weihnachten – Ein Mitmachbuch für Erwachsene“. Jetzt erhältlich bei Amazon!

Fröhliche Weihnachten - Ein Mitmachbuch für Erwachsene

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Monatliche Themen für das Journaling

Ich liebe es, täglich in meine Journals zu schreiben, aber es gibt Zeiten, da kann es schwierig sein, das auch einzuhalten. Dann sind monatliche Themen eine gute Alternative! Dann muss man nur noch einmal zweimal im Monat schreiben – am Beginn und am Ende eines Monats! Hier ein paar Ideen für ein Monatsjournal:

Monatliche Ziele

Schreibe deine Ziele für den Monat am Anfang des Monats auf. Was musst du diesen Monat erledigen? In welcher Reihenfolge? Verreist du? Was musst du eventuell noch organisieren? Was möchtest du diesen Monat erreichen. Am Ende des Monats kannst du dann ein Resümee darüber ziehen, ob und wie du deine Zeile erreicht hast – oder was dich daran gehindert hat. All das kannst du so detailliert oder nur als Checkliste aufschreiben, ganz wie du magst.

Monatliche Bucket Liste

Welche Dinge möchtest du diesen Monat sehen oder erleben? Eine Bucket-Liste muss sich nicht immer auf das ganze Leben beziehen, sondern kann auch auf kleinere Zeiträume angewendet werden. Das kann im Juli zum Beispiel ein Tag am Meer sein, in einem See schwimmen, eine Wanderung machen usw. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Wie du dich fühlst

Das ist der Tagebuchteil: schreibe auf, was du im Laufe des Monats erlebt hast und wie du dich dabei geführt hast. Nicht vergessen, das Datum dazuzuschreiben, so kannst du es später besser wiederfinden und es besser in dein gesamtes Leben einsortieren.

Rückblick auf den letzten Monat

Bei einem Monatsrückblick kannst du darüber schreiben, wie es dir in diesem Monat ergangen ist und wie du dich dabei gefühlt hast. Du kannst aber darüber schreiben, ob du deine Ziele erreicht hast oder Fortschritte für ein größeres Ziel gemacht hast.

Natürlich kannst du die monatlichen Themen auch in dein tägliches Journal mit aufnehmen!

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Was bedeutet Journaling für dich?

Journaling ist eine sehr persönliche Angelegenheit und bedeutet für jeden etwas anderes. Manche Leute schreiben, weil sie Klarheit finden wollen, andere schreiben, um ihre Wünsche zu manifestieren und wieder andere, weil sie gerne einfach ihren Tag festhalten möchten. Aber was bedeutet Journaling für dich? Mit den folgenden vier Fragen kannst du es herausfinden!

Was ist dein Hauptgrund für das Journaling?

Was ist der größte Grund, warum du mit dem Journaling angefangen hast oder anfangen möchtest? Mach dir keine Sorgen darüber, wenn dir dieser Grund sinnlos, viel zu klein, eitel oder sogar dumm vorkommt. Denn das ist er nicht! Finde heraus, was deine wirkliche Motivation ist, denn das wird dir helfen zu verstehen, was dir Journaling bedeutet.

Was hast du persönlich davon?

Sobald du eine Weile in ein Journal geschrieben hast, wirst du merken, dass es dir hilft. Vielleicht hilft dir ein Dankbarkeitsjournal, wieder etwas positiver zu sehen. Oder „Morning Pages“ den Kopf freizuhalten. Oder du versuchst, über das Schreiben Wünsche zu manifestieren. Oder du schreibst vielleicht eher ein Tagebuch. Oder hältst deine Krankheitssymptome fest. Wichtig ist, dass du deinen persönlichen Nutzen erkennst, denn du für dich durch das Journal-Schreiben erzielst.

Was motiviert dich, weiter zu schreiben?

Es macht auch Sinn, darüber nachzudenken, was deine Motivation ist, wenn du in dein Journal schreibst! Vielleicht ist es eher eine Routine oder eine tägliche Gewohnheit, und du benutzt es als „Self Care“. Vielleicht erforschst du auch dein Unterbewusstsein und möchtest mehr Klarheit darüber gewinnen, wer du bist und was du vom Leben möchtest. Was ist deine Motivation zum Schreiben?

Was ist deine bisherige Erfahrung mit dem Journaling?

Überlege dir, welche Erfahrungen du bisher mit Journaling gemacht hast. Vielleicht musstest du erst verschiedene Journals und Systeme ausprobieren, bist du das Richtige für dich gefunden hast. Vielleicht hast du mit einem speziellen Journal zum Ziele setzen begonnen und schreibst jetzt eher ein Tagebuch – was nicht verkehrt ist! Es kommt auf deine eigene Erfahrung an!

Also, Hand aufs Herz – oder eher aufs Journal: Was bedeutet Journaling für dich?

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Tipps zum Stressabbau in deinem Journal

Wir alle haben Stress – im Moment in der Pandemie um so mehr! Dabei ist es gerade im Moment so wichtig, sich zu entstressen, da Stress schlecht ist für die Gesundheit, den Schlaf stören kann usw. In ein Journal zu schreiben kann da eine große Hilfe sein!

Der Brain Dump

Einer meiner liebsten Journaling-Techniken ist der Brain Dump. Dabei schreibt man einfach alles auf, was einem gerade im Kopf herumgeht, seien es Sorgen, Gedanken, Gefühle, aber auch Ideen oder Informationen oder sogar Termine. Dadurch bekommt man den Kopf frei und kann dann aus der meist sehr chaotischen Seite anfangen, genau zu überlegen, was jetzt wichtig ist oder was man eventuell ändern muss. Ich habe mittlerweile in dem Traveler’s Notebook, dass ich immer bei mir habe, ein Heft nur dem Brain Dump gewidmet.

Befreie dich von deinen negativen Gedanken

Niemand kann natürlich ständig und zu 100% immer nur positiv denken, das wäre auch nicht natürlich. Aber genauso ist es auch nicht gut, wenn man fast nur noch negative Gedanken hat und sie alles Gute im Leben überdecken. Ein Journal kann dabei helfen, die negative Gedanken loszulassen und sich von ihnen zu befreien. Schreib einfach drauf los, sei so ehrlich wie du kannst und hab keine Angst vor dem, was da auf dem Papier erscheint. Du musst es niemandem zeigen!

Übe dich in Dankbarkeit

Ich selber schreibe schon seit kurz vor dem Beginn der Pandemie ein Dankbarkeitstagebuch und es hat mir sehr geholfen, in diesem ganzen Chaos nicht den Kopf zu verlieren. Dabei geht es mir gar nicht um die großen Dinge, sondern meistens halte ich nur kurz drei Dinge fest, für die ich an diesem Tag dankbar bin. Das kann ein leckeres Essen sein, eine Tasse Kaffee oder ein besonders warmer Sonnenstrahl auf meinem Gesicht. Ich schreibe das Dankbarkeitstagebuch immer abends und merke dann, dass egal wie stressig der Tag war, ich sehr viel ruhiger werde und leichter in den Schlaf finde.

Nach dem Auslöser für Stress suchen

Egal, welche Art von Journaling du folgst, nach einer gewissen Zeit wirst du sehen, dass es immer wieder die gleichen Themen sind, die auf dem Papier auftauchen. Denn in diesen Gesprächen mit dir selbst kann und sollte man ganz ehrlich sein und so kommen dann häufig unbewusste Probleme ans Tageslicht, die man dann angehen kann.

Fang also an zu schreiben und komme ins Gespräch mit dir, um deinen Stress abzubauen!

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Und plötzlich war alles anders! Journaling hilft bei Angst

Hätte mir jemand vor einem Monat gesagt, wie die Welt heute aussieht, ich hätte ihm oder ihr nicht geglaubt. Aber hier sind wir nun, mitten in einer Pandemie mit dem Namen Corona. Eigentlich hatte ich auch einen ganz anderen Blogbeitrag diesen Monat geplant, aber ich denke, jetzt ist dieses Thema wichtiger: nämlich wie Journaling bei Angst hilft. Ich bin da ganz ehrlich: ich habe Angst. Angst vor diesem Unbekannten, Angst vor dieser neuen Welt, Angst vor dem, was noch auf uns zukommt. Aber ich lasse mich nicht von der Angst lähmen, sondern versuche in meinem Journal die Angst zu verarbeiten.

Warum hilft Journaling bei Angst?

Die Antwort auf diese Frage ist komplex, aber man kann sie auf ein Grundprinzip reduzieren: das Aufschreiben von Dingen, die einen belasten, kann zu einer emotionalen und mentalen Heilung beitragen. Und das ist natürlich keine neue Erkenntnis. Leute schreiben seit Jahrhunderten in Tagebücher und Notizbüchern, was sie bedrückt und erfahren so Erleichterung. Ein wie auch immer geartetes Buch, in das man hineinschreiben kann, „hört“ einem geduldig zu, stellt keine unangenehmen Fragen und verurteilt den Schreibenden auch nicht, egal was er schreibt.

Wie wäre es mit einem Gedankenjournal gegen die Angst?

In ein Gedankenjournal schreibst du einfach deine Gedanken und Gefühle, nichts weiter. Deshalb ist es auch etwas als ein Tagebuch, ein Brain Dump o.ä. Wenn deine Angst zu groß wird, schreib sie einfach in dein Gedankenjournal. Das hilft auch beim Loslassen! Oder vielleicht erkennst du auch ein Muster? Bei mir waren gerade das Lesen von zu vielen Nachrichtenseiten ein Angstauslöser. Jetzt beschränke ich mich nur noch auf zwei und schon bin ich ruhiger. Fernsehnachrichten schaue ich schon seit Jahren nicht mehr, weil mir die Bilder zu gewaltig und auch gewalttätig geworden sind. 

Stress mit einem Journal abbauen

Indem du deine Gedanken und Gefühle aufschreibst, kannst du auch deinen Stress abbauen oder zumindest reduzieren. Denn das, was du aufschreibst, musst du nicht im Kopf behalten, sondern kannst loslassen. Schreibe einfach alles auf, was dich stresst, deine Sorgen, deinen Frust und eben auch deine Ängste. 

Ablenkung durch dein Journal

Journaling bietet auch eine gute Möglichkeit der schnellen Ablenkung. Wenn du immer ein kleines Journal dabei hast, kannst du jederzeit und überall dich darauf konzentrieren, dort hinein zu schreiben. Du kannst dann darüber schreiben, warum du gerade ängstlich bist, was dich gerade triggert usw. Dadurch bist du für einige Momente abgelenkt und kannst deine Ängste in dein Journal sozusagen ableiten. 

Und denke daran, du bist nicht allein. Wir alle müssen gemeinsam durch diese schwere Zeit. Und wenn dir ein Gedankenjournal dabei helfen kann, freue ich mich!

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Und plötzlich war alles anders! Journaling hilft bei Angst

Wann sollte man in seinem Journal einen Bewusstseinsstrom schreiben?

Auf Deutsch übersetzt bedeutet „Stream of Consciousness“ „Bewusstseinsstrom“ und ist in der Literaturwissenschaft eine Erzähltechnik, die die scheinbar ungeordnete Folge der Bewusstseinsinhalte einer oder mehrerer Figuren wiedergibt (sorry, musste die Germanistin mal wieder raushängen lassen). In einem Journal beschreibt der Bewusstseinsstrom das gleiche: man schreibt einfach auf, was einem durch den Kopf geht, ohne Regeln, ohne auf die Grammatik oder Rechtschreibung zu achten, denn das würde den Strom nur unterbrechen.

Besonders bekannt sind die „Morning Pages“ von Julia Cameron, die in ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“ (Affiliate-Link!) dazu auffordert, jeden Morgen 3 Din A4-Seiten einfach herunterzuschreiben, um den Kopf freizubekommen. 

Wenn man es nicht jeden Morgen machen möchte – ich selber habe morgens einfach einen zu leeren Kopf dafür – gibt es trotzdem gute Gelegenheiten, wann man den Bewusstseinsstrom einsetzen kann:

Wenn du nicht weißt, worüber du schreiben sollst

Es gibt Tage, da fällt einem – scheinbar – gar nichts ein. Dann sitzt man vor der leeren Seite und es kommt einfach nichts. Das ist ein guter Zeitpunkt, um einfach alles aufzuschreiben, was einem durch den Kopf geht. Und das meine ich wörtlich. Man schreibt einfach auf, was man denkt, ohne Korrektur, ohne Zensur. Ich bin häufig überrascht, was dann doch plötzlich auf dem Papier erscheint und mehr als einmal waren auch gute Ideen für meine Gedichte dabei!

Der Bewusstseinsstrom nach einer langen Pause vom Journaling

Hast du lange nicht mehr in dein Journal geschaut? Dann kann der Neustart schwierig sein. Ein Bewusstseinsstrom kann dann das Eis brechen! Manchmal reicht es, nur an einem Tag so in das Journal schreiben, bei mir gab es aber auch schon mal ganze Wochen, wo ich nur so in mein Journal geschrieben habe. Besser als gar nichts!

Einen „Brain Dump“ als Bewusstseinsstrom machen

Wenn du viel im Kopf hast, hilft es, einfach alles auf Papier zu bringen, um wieder etwas mehr Klarheit im Kopf zu bekommen. Denn wenn du gefühlt eine Million Dinge hast, die um dich herumschwirren, hilft es, diese aus dem Hirn zu holen und auf Papier zu bringen – deshalb heißt es „brain dump“. Und dann kannst du dich neu sortieren! 

Wenn du nur ein paar Minuten Zeit zum Schreiben hast

Wenn du nur wenig Zeit zum Schreiben hast, ist der „Stream of Consciousness“ eine gute und schnelle Methode, um etwas auf Papier zu bringen. So hast du das gute Gefühl, überhaupt etwas geschrieben zu haben, ohne nach Ideen und Themen extra suchen zu müssen.

Wirst du den „Bewusstseinsstrom“ in deinen Journal einsetzen?

Wann sollte man in seinem Journal einen „ Bewusstseinsstrom“ schreiben?

So verwendest du Listen in deinem Journal

Manchmal gehen mir einfach die Ideen aus, was ich in mein Journal schreiben soll. Dann sind Listen immer eine gute Idee! Denn sie können so kurz oder lang, knapp oder detailreich sein, wie ich es in dem Moment brauche. Und man kann Listen zu allen möglichen Themen erstellen, was einem halt gerade so einfällt. Hier ein paar Ideen für Listen im Journal:

Vor- und Nachteile

Wenn man Schwierigkeiten bei einer Entscheidung hat, ist eine der besten Listen, die man in seinem Journal erstellen kann, eine Vor- und Nachteile-Liste. Mit ihrer Hilfe kann man sehr viel leichter die Entscheidung treffen, da man genau vor Augen hat, was diese Entscheidung bedeutet. Am Besten funktioniert diese Liste, wenn es um eine konkrete Entscheidung geht oder man zwischen zwei Optionen wählen kann. Also zum Beispiele einem Umzug, oder die Entscheidung, ob man nach Köln oder München ziehen möchte. Dann schreibt man bei einer Option die Vor- und Nachteile auf, bzw. bei zwei Optionen jeweils die Vor- und Nachteile. 

Dankbarkeitslisten

Ich schreibe ja immer wieder über Dankbarkeit im Journal, einfach weil ich damit schon so gute Erfahrungen gemacht habe. Manchmal reicht es einfach, eine Liste zu machen, für was man jetzt in diesem Moment dankbar ist. Oder man legt eine Liste für den Monat an, so dass man an jedem Tag nur eine Sache aufschreibt. Oder man macht eine Liste, für was man alles insgesamt im Leben dankbar ist. Hauptsache, du bringst deine Dankbarkeit zu Papier!

Die schönsten Momente

Eine weitere Listenidee ist die von deinen schönsten Momenten im Leben. Das können Kindheitserinnerungen sein oder auch so wertvolle Erinnerungen an einen verstorbenen Menschen. Durch das Aufschreiben, bewahrt man die Erinnerungen noch viel länger! Und wenn du vielleicht noch ein Foto oder ein anderes – flaches – Erinnerungsstück wie einen Brief hast, dann klebe es mit ein! Vielleicht wäre ja auch ein komplettes Erinnerungsjournal eine Idee, wenn du schon dabei bist…

Ziele und Aufgaben

Manchmal hilft es auch, die eigenen Ziele und Aufgaben für dieses Ziel auf Papier zu bringen. So gelangt man wieder Klarheiten was wirklich wichtig ist und was man dafür tun muss. Ich mache das mittlerweile regelmäßig am Anfang des Monats, um nicht vom Kurs abzukommen. 

Bucket Listen

„Bucket Lists“ kommen aus dem Englischen und beschreibt Dinge, die man vor seinem Tod noch tun möchte. Eigentlich wurde sie von Menschen genutzt, die eine sehr negative Krankheitsprognose bekommen haben und sich dann noch die wichtigsten Dinge vornahmen. Mittlerweile wird es aber auch ganz allgemein für die Lebensplanung genutzt. Auf Bucket Listen geht es eher um Erfahrungen wie Reisen, Konzerte und ähnliches und weniger um Ziele und erfolge. Wobei das natürlich jedem selbst überlassen ist!

Ich hoffe, ich konnte dich zu ein paar Listen in deinem Journal inspirieren!

Beginne das neue Jahr in deinem Journal

Im Dezember habe ich darüber geschrieben, wie du das alte Jahr in deinem Journal abschließen kannst. Jetzt ist es natürlich an der Zeit, das neue Jahr auch in deinem Journal zu begrüßen. Oder vielleicht hast du dir nur einfach vorgenommen, dieses Jahr endlich mit dem Journaling zu beginnen? Hier einige Ideen, wie du das neue Jahr im Journal starten kannst.

Deine Neujahrsvorsätze und Jahresziele

Der erste Schritt zum Journaling zu Beginn des Jahres ist natürlich, über deine Ziele und Vorsätze für das Jahr zu schreiben, wenn du denn welche hast. Anstatt es Vorsätze zu nennen, suche ich mir lieber 1-3 Dinge, die ich schon immer machen wollte, aber noch nicht wirklich dazu gekommen bin oder mir bisher die Motivation fehlte. Das kann zum Beispiel etwas sein, von denen ich mir immer wieder gesagt habe, dass ich sie eines Tages tun werden, aber es irgendwie nicht geschafft habe. Bei mir ist es für dieses Jahr das FlyLady-Programm, dass ich endlich mal in allen Schritten befolgen möchte!

Schreibe dir deine Ziele und Vorsätze in dein Journal und überprüfe monatlich oder vierteljährlich, ob du noch auf dem richtigen Weg bist oder sie sich vielleicht verändert haben!

In welchen Bereichen willst du dein Leben verbessern?

Möchtest du gesünder leben, deine Finanzen besser strukturieren oder wie ich die Hausarbeit effizienter gestalten? All dies sind natürlich eher allgemeinere Verbesserungen, aber aus diesen können sich dann ganz konkrete Schritte ergeben. 

Neue Gewohnheiten und Routinen

Gibt es Gewohnheiten, die du vernachlässigst hast, oder möchtest du mit neuen Routine beginnen? Dann ist dein Journal genau der Ort, um damit anzufangen. Schreibe darüber, welche Gewohnheiten und Routinen du neu aufnehmen möchtest, bzw. auf die du dich konzentrieren möchtest. Dann überlege, warum das so ist! Als letzten Schritt überlege dir, wie du die Routinen in deinen Tagesablauf integrieren kannst. 

Das Journal für die Selbstoptimierung

Journaling ist eine gute Methode für das persönliche Wachstum. Nutze den Anfang des Jahres, um darüber zu schreiben, wie du dich in diesem Jahr verbessern möchtest. Willst du mehr Selbsthilfebücher lesen? Vielleicht etwas Neues lernen? Eine Kurs besuchen? Eine positivere Denkweise entwickeln? Halte all dies in deinem Journal fest und überlege dir dann, wie du es in kleinen, machbaren Schritten umsetzen kannst.

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Beginne das neue Jahr in deinem Journal

Schließe das Jahr in deinem Journal ab

Jetzt, da das Jahr zu Ende geht, möchte ich meine Journals nutzen, um das Jahr gut für mich abzuschließen. Hier ein paar Ideen, wie du zwischen den Jahren dein Journal für einen Jahresabschluss nutzen kannst. 

Denk über dein Jahr nach

Reflektiere über dein Jahr: wie hast du dich im (fast) vergangenen Jahr gefühlt, was waren deine persönlichen Höhen und Tiefen, was hast du gelernt, was hast du erreicht? Frage dich auch, was du richtig gemacht hast und wo du dich verbessern kannst. Falls dir diese Reflexion schwer fällt, könntest du dir überlegen, ob du ab dem nächsten Jahr einen Monatsrückblick in deinem Journal einführst. 

Überprüfe deine Ziele und Fortschritte

Hast du deine Ziele erreicht? Oder gab es Fortschritte? Jeder kleine Fortschritt ist bereits ein Grund zu feiern, denn du hast etwas geschafft. Nichts ist zu klein, um stolz darauf zu sein!

Notiere, wofür du dankbar bist

Schreibe alles auf, wofür oder für wen du dankbar bist in diesem Jahr. Dadurch konzentrierst du dich auf das positive und kannst selbst nach einem schwierigen Jahr noch das Gute darin sehen. Dies kann z.B. sein, der dir geholfen hat, dir etwas gutes getan hat, Menschen, die Freude und Glück bringen, und auch kleine und große Dinge. Alles von diesem Jahr, was ein Lächeln auf dein Gesicht zaubert, gehört auf diese Liste!

Mache Pläne für das nächste Jahr

Schließe dein Journal mit deinen Plänen für das nächste Jahr ab. So kannst du das vergangene Jahr abschließen und die Vergangenheit loslassen. Entscheide dich für Ziele, die du erreichen möchtest und Gewohnheiten, die du entweder verändern möchtest oder ganz neu verfolgen willst. 

Ich wünsche Dir einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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